Regionalliga West - Saison 2016/2017 - 3. Spieltag - Dienstag 09.08.2016  - 19:30 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Oberhausen

    Am Dienstag, 9. August, spielt die Alemannia bei Rot-Weiß Oberhausen. Anstoß ist um 19:30 Uhr im Stadion Niederrhein. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Am Dienstag, 9. August, spielt die Alemannia bei Rot-Weiß Oberhausen. Anstoß ist um 19:30 Uhr im Stadion Niederrhein. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Tickets:
    Karten sind noch bis Dienstag 13 Uhr im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Sitzplätze (Blöcke E1/F1) kosten 20,50 € (Vollzahler) bzw. 18,50 € (ermäßigt), Stehplätze 9,- € (Vollzahler) bzw. 7,50 € (ermäßigt). Rollstuhlfahrer zahlen 6,50 € inkl. Begleitperson. Auch an der Tageskasse werden Karten in ausreichender Anzahl erhältlich sein. 

    Anreise:
    Die Strecke vom Tivoli zum Stadion Niederrhein ist 131 km lang. Man folgt der A44/A61/A46 in Richtung Düsseldorf und fährt am Kreuz Neuss-West auf die A57 in Richtung Krefeld. Am Kreuz Kamp-Lintfort wechselt man auf die A42 in Richtung Oberhausen. Bei der Anreise per PKW wird empfohlen, die A42 an der Ausfahrt Buschhausen zu verlassen und der Beschilderung zum Parkplatz P3 zu folgen. Fanbusse benutzen die Ausfahrt Oberhausen-Zentrum und halten am Beginn des Fußweges zum Gästeblock an der Konrad-Adenauer-Allee.

    Die Fanbetreuung bietet eine Busfahrt zum Fahrpreis von 15€ an, Abfahrt ist am Spieltag um 15:45 Uhr. Anmeldungen werden unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de entgegengenommen.

    Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Eintrittskarte gilt ausschließlich im Stadtgebiet Oberhausen als Fahrkarte. Die günstigste Reisemöglichkeit mit der Bahn ist das "Schöner Tag Ticket NRW", mit dem bis zu fünf Personen für 43 € alle Nahverkehrszüge nutzen können. Die Eintrittskarte gilt nur innerhalb des Stadtgebiets Oberhausen als Fahrausweis. Es wird kein Entlastungszug eingesetzt. Am Hauptbahnhof Oberhausen stehen Shuttle-Busse zum Stadion bereit.

    Adresse:
    Stadion Niederrhein, Lindnerstraße 2-6, 46149 Oberhausen
    Fanbusse: Konrad-Adenauer-Allee, 46149 Oberhausen

    Infos zum Stadion Niederrhein:
    Das Fußball- und Leichtathletikstadion wurde 1926 eingeweiht und 1998 modernisiert. Das Stadion bietet aktuell Platz für 21.318 Zuschauer. Der Gästeblock befindet sich traditionell in der "Kanalkurve" in Richtung Rhein-Herne-Kanal, die "Emscherkurve" an der Emscher ist den Heimfans vorbehalten. Alle Sitzplätze sowie ein kleiner Teil des Gästestehplatzbereiches sind überdacht. Der Gästeblock ist über einen Fußweg von der Konrad-Adenauer-Allee aus erreichbar.

    Hinweise für Rollstuhlfahrer:
    Für Rollstuhlfahrer sind im Vorverkauf Karten zu 6,50 € inkl. Begleitperson erhältlich. Der Zugang zu den Plätzen im Stadioninnenraum erfolgt über den Eingang zur Haupttribüne.

    Fanutensilien:
    Erlaubt sind Zaunfahnen, Schwenkfahnen, Trommeln (einseitig offen) und ein Megaphon. Nicht erlaubt sind Doppelhalter.

"In Oberhausen ein anderes Gesicht zeigen"

Alemannia am Dienstag im Stadion Niederrhein

Nur drei Tage nach der Heimniederlage gegen die SG Wattenscheid 09 möchte die Alemannia ihre erste englische Woche in der Saison 2016/2017 mit einem positiven Ergebnis fortsetzen. Am Dienstag, 9. August, spielen die Schwarz-Gelben bei Rot-Weiß Oberhausen. Anstoß im Stadion Niederrhein ist um 19.30 Uhr.

Die Heimpremiere wurde am Sonntag mit einer Videoanalyse aufgearbeitet. „Wir haben die Szenen besprochen, die gravierend waren“, erklärt Fuat Kilic, der sich beim Anhang für den Auftritt entschuldigt. „Wir hatten uns für das Heimspiel viel vorgenommen, konnten es aber nicht umsetzen. Wichtig ist, dass wir aus diesem Spiel die Lehren ziehen und in Oberhausen ein anderes Gesicht zeigen.“ Personell muss der Aachener Coach drei Ausfälle kompensieren. Die angeschlagenen Dennis Dowidat und Joy-Lance Mickels sind noch keine Option. Hinzu fehlt Dominik Ernst, dessen Strafmaß aufgrund des Platzverweises aussteht. „Wir hoffen, dass wir möglichst schnell wieder auf Dodo zurückgreifen können“, so Kilic.

Gegner Rot-Weiß Oberhausen ist mit großen Ambitionen in die Spielzeit gegangen. „Oberhausen zählt zu den Aufstiegsaspiranten, ist aber mit zwei Niederlagen gestartet“, umschreibt Fuat Kilic die Ausgangslage. Von den Resultaten lässt sich der 43-jährige Fußballlehrer aber nicht blenden. „Das Ergebnis hätte insbesondere im zweiten Spiel auch anders ausfallen können.“ Bei der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Samstag in Verl scheiterten die Rot-Weißen gleich zweimal am Aluminium, nachdem man durch einen Foulelfmeter in Rückstand geraten war. Kilic erwartet einen Gegner, der im eigenen Stadion nach vorne spielen wird. „Wir können aus einer kompakten Defensive agieren und werden alles daran setzen, die Niederlage gegen Wattenscheid vergessen zu machen.“

Die beiden Traditionsklubs aus Oberhausen und Aachen trafen in der Vergangenheit bereits zu 80 Ligavergleichen aufeinander. Die Bilanz sieht die Tivoli-Kicker mit bislang 33 Siegen im Vorteil. 22 Duelle gingen an RWO und 25-mal konnte am Ende kein Sieger ermittelt werden. Die Alemannia rechnet am Rhein-Herne-Kanal mit der Unterstützung von rund 800 Fans. Etwa 300 davon haben ihr Ticket im Vorverkauf erworben. Das Spiel steht unter der Leitung von Alexander Ernst aus Schwerte. Ihm assistieren Lars Lehmann und Armin Hurek an den Seitenlinien. Die Alemannia berichtet ab 19.00 Uhr per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) rund um die Partie des 3. Spieltags.

Spieldaten

Aufstellung

Rot-Weiß Oberhausen: Udegbe – Heber, Nakowitsch, Weigelt, Odenthal (85. Hermes) – Budimbu, Scheelen, Fleßers, Steinmetz (76. Garcia) – Kaya, Engelmann / Trainer: Andreas Zimmermann

Alemannia Aachen: Nagel – Winter, Propheter, Löhden, Kucharzik – Staffeldt, Pütz – Rüter, Suzuki (46. Hammel), Fejzullahu (90. Mohr) – Gödde (86. Khalil Mohammad) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

0:1 Fejzullahu (78.), 0:2 Fejzullahu (89.)

Verwarnungen

  Scheelen (68.)

Ecken

4 / 8

Schiedsrichter:

Alexander Ernst – Lars Lehmann, Armin Hurek

Zuschauer:

2.922 (davon ca. 700 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 18 Grad

Alemannia tütet den nächsten Auswärtssieg ein

Kilic-Elf dreht nach der Pause auf und siegt verdient mit 2:0 in Oberhausen

Die Alemannia hat am dritten Spieltag der Regionalliga West den zweiten Saisonsieg eingefahren. Beim SC Rot-Weiß Oberhausen siegten die Schwarz-Gelben aufgrund einer überlegen geführten zweiten Hälfte verdient mit 2:0 (0:0). Mann des Abends vor 2.922 Zuschauern im Niederrheinstadion war Mergim Fejzullahu, der beide Aachener Treffer erzielte.

Fuat Kilic veränderte seine Startelf drei Tage nach der 0:1-Niederlage gegen Wattenscheid auf drei Positionen. Dominik Ernst fehlte rotgesperrt, Tobias Mohr und Necirwan Mohammad nahmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür waren Karim Kucharzik, David Pütz und Ryo Suzuki am Rhein-Herne-Kanal erste Wahl. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verlagerte sich das Geschehen in die Aachener Hälfte. Erstmals gefährlich vor dem Gehäuse der Kilic-Elf wurde es in Minute 17. RWO versuchte es mit einer kurzen Eckballvariante. Die Alemannen bekamen die Kugel zunächst nicht raus, konnten die unübersichtliche Situation dann aber kurz vor der Linie bereinigen. Dann konnte Budimbu von der Strafraumgrenze freistehend abziehen. Nagel tauchte ab und lenkte das Leder um den Pfosten (26.). Aachens Offensive meldete sich erst kurz vor der Pause zu Wort. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltete Winter schnell um und bediente Fejzullahu. Beim Abschluss aus 17 Metern fehlte aber ein Meter zum Torerfolg. Knapper ging es in der 44. Minute zu. Rüter dribbelte von rechts nach innen und zog aus acht Metern ab. Fleßers warf sich dazwischen und konnte das Leder noch vor der Torlinie entschärfen. Ohne Tore wurden die Seiten getauscht.

Der zweite Durchgang begann mit einer personellen Veränderung (Hammel für Suzuki) und der nächsten Aachener Chance. Nach einem langen Ball fackelte Gödde nicht lange und zielte auf die kurze Ecke zielt. RWO-Keeper Udegbe konnte das Leder aber noch zur Ecke lenken (52.). Vor dem eigenen Gehäuse wurde es für die Tivoli-Kicker nur einmal brenzlig, als Budimbu bei einem Konter freistehend die Latte traf. Die Aufregung war aber umsonst, da der Schiri-Assistent die Fahne oben hatte (55). Die Alemannia wirkte frischer und kam zu weiteren Möglichkeiten. Fejzullahu steckte das Leder in den Lauf von Gödde, der freistehend an Udegbe scheiterte (67.). Dann wuselte sich Fejzullahu selber durch den Strafraum und zielte beim Abschluss aus zehn Metern etwas zu hoch (75.). Drei Minuten später ernteten die Alemannen für ihren Aufwand den gerechten Lohn. Rüter spielte Fejzullahu frei, der sich die Chance diesmal nicht nehmen ließ - 0:1 (78.). Oberhausen steckte nicht auf. Der eingewechselte Ex-Aachener Garcia bediente Fleßers, dessen Schuss aus 18 Metern von Winter entschärft werden konnte. Eine Minute vor dem Ende setzte die Alemannia den entscheidenden Konter. Hammel setzte Fejzullahu in Szene und der blieb alleine vor dem Oberhausener Tor erneut eiskalt - 0:2 (89.).

„Nach der Heimpleite gegen Wattenscheid hatten wir etwas gut zu machen. Der Beginn war ausgeglichen. Wir haben dann zu viele Standardsituationen zugelassen und der Gegner ist zu Feldvorteilen gekommen. In der zweiten Halbzeit sind wir dominanter aufgetreten und haben gefährlich im Umschaltspiel agiert. Der Sieg geht daher in Ordnung“, freute sich Fuat Kilic über den zweiten Auswärtssieg seiner Elf.

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