Regionalliga West - Saison 2016/2017 - 7. Spieltag - Montag 05.09.2016  - 20:15 Uhr
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  • Infos zum Spiel in Wuppertal

    Am Montag, 5.9. spielt die Alemannia beim Wuppertaler SV. Anstoß ist um 20:15 Uhr im Stadion am Zoo. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Am Montag, 5.9. spielt die Alemannia beim Wuppertaler SV. Anstoß ist um 20:15 Uhr im Stadion am Zoo. Infos zu Stadion, Tickets und Anreise gibt es hier.

    Tickets:
    Karten sind noch bis Montag 12 Uhr im Fanshop am Tivoli sowie beim Heimspiel am Fantreff erhältlich. Stehplätze kosten 9,- € (Vollzahler) bzw. 6,- € (ermäßigt). Sitzplätze sind für 13,50 € (Vollzahler) bzw. 7,50 € (ermäßigt) zu haben.

    Anreise:
    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 10 € angeboten. Abfahrt ist um 17:00 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Der Bus ist ausverkauft.

    Auch der Fanklub "Stolberger Tivoli Jonge" bietet eine Busreise an. Der Fahrpreis beträgt je nach Teilnehmerzahl zwischen 17 und 20 €. Abfahrt ist um 17:10 Uhr in Stolberg-Breinig mit weiteren Zustiegsmöglichkeiten in Stolberg und Eschweiler. Nähere Informationen gibt es unter bustour@stolberger-tivoli-jonge.de.

    Die Strecke vom Tivoli zum Stadion am Zoo ist je nach Route (A4 oder A44) zwischen 110 und 115 km lang. Man fährt über die A46 und folgt am Sonnborner Kreuz der B228 in Richtung Wuppertal-Sonnborn. Parkplätze stehen in den Straßen "Unten Vorm Steeg", dem Rutenbecker Weg und der Kornstraße zur Verfügung.

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Stadion vom S-Bahnhof Wuppertal-Sonnborn aus nach wenigen Minuten Fußweg zu erreichen. Nicht empfohlen werden die S- bzw. Schwebebahnhaltestellen "Zoologischer Garten" und "Stadion/Zoo", da sie im Bereich des Heimeingangs liegen. Die Eintrittskarte berechtigt zur kostenfreien An- und Abreise im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

    Adresse:
    PKWs: Kornstraße, 42327 Wuppertal (Gästeeingang) / Unten Vorm Steeg / Rutenbecker Weg (weitere Parkplätze)
    Busse: Sonnborner Ufer, 42327 Wuppertal

    Infos zum Stadion am Zoo:
    Das direkt an der Wupper gelegene Radsport-, Leichtathletik- und Fußballstadion wurde 1924 eröffnet und wird vom Wuppertaler SV seit seiner Gründung 1954 genutzt. In der Oberliga West spielte die Alemannia hier vor 35.000 Zuschauern, die heutige Kapazität wird mit 25.300 angegeben. Die Radrennbahn wurde bereits in den 70er-Jahren teilweise abgetragen, später wurde die Haupttribüne unter Erhaltung der denkmalgeschützten Fassade neu gebaut. Zuletzt wurden zwischen 2005 und 2008 neue Stehtribünen direkt hinter den Toren errichtet.

    Der Gästestehplatz befindet sich hinter dem südlichen Tor, der Gästesitzplatz am Ende der Gegentribüne. Sowohl Steh- als auch Sitzplatz sind unüberdacht. Der Eingang zu beiden Gästeblöcken befindet sich in der Kornstraße und öffnet um 18:30 Uhr. Die Gästekasse öffnet um 17:45 Uhr. Die Stadt Wuppertal hat im Umfeld des Stadions ein allgemeines Glasflaschen- und Dosenverbot verfügt.

    Hinweise für Rollstuhlfahrer:
    Karten sind in ausreichender Anzahl ausschließlich an der Tageskasse erhältlich. Es wird der normale Gästeeingang (Kornstraße) benutzt. Dieser ist von der Kornstraße aus (nicht vom Sonnborner Ufer) barrierefrei zu erreichen. Die Rollstuhlplätze befinden sich im Stadioninnenraum.

    Fanutensilien:
    Im Stehplatzbereich erlaubt sind Zaunfahnen, Doppelhalter und kleine Schwenkfahnen bis 150 cm Stocklänge, einseitig einsehbare Trommeln und ein Megaphon. Nur in kleiner Anzahl erlaubt sind große Schwenkfahnen (mit Fahnenpass oder Personalausweis), diese bitte unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de anfragen. Im Sitzplatzbereich sind Fahnen usw. nicht erlaubt. Rucksäcke und Taschen müssen im Eingangsbereich abgegeben werden.

Auswärtsstarke Alemannen zu Gast in Wuppertal

Live-Spiel der ehemaligen Bundesligisten steigt am Montag

Viele Blicke sind am Montagabend nach Wuppertal gerichtet. Sport1 überträgt live, wenn um 20.15 Uhr im Stadion am Zoo der Anpfiff zum Traditionsduell der beiden ehemaligen Bundesligisten Wuppertaler SV und Alemannia Aachen ertönt.

Nach zuvor zwei Siegen in der Fremde ist bei den Tivoli-Kickern am vergangenen Wochenende auch vor heimischer Kulisse endlich der Knoten geplatzt. Durch drei Stürmertore wurde der Bonner SC mit 3:2 in die Knie gezwungen. „Da ist eine große Last von den Schultern unserer Angreifer gefallen. Das merkt man auch im Training, wo die Jungs befreiter agieren und selbstbewusster in ihren Aktionen sind“, beobachtete Fuat Kilic mit Freude. In Wuppertal soll der Trend bestätigt werden. „Wir wollen defensiv wieder gut stehen und die Effektivität beibehalten. Es gilt, diese solide Leistung konstant über 90 Minuten abzurufen“, fordert der Coach für die bevorstehende Aufgabe.

„Wenn wir eine ähnliche Top-Leistung wie in der ersten Halbzeit gegen Bonn abrufen, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen“, sagt Dennis Dowidat. Der Mittelfeldstratege meldete sich in der Vorwoche nach einer Verletzungspause mit zwei Vorlagen eindrucksvoll zurück. Auch der erfolgreichste Torschütze der letzten Spielzeit ist am Montag wieder an Bord. Die muskulären Probleme bei Jannik Löhden sind abgeklungen. Der Abwehrhüne ist gegen einen robusten Gegner eine zusätzliche Option für Fuat Kilic. Fehlen wird mithin nur Joy-Lance Mickels, der in der kommenden Woche voraussichtlich wieder im Mannschaftsverbund trainieren wird.

Die gastgebenden Wuppertaler können mit dem bisherigen Saisonverlauf hochzufrieden sein. Ungeschlagen rangiert das Team von Stefan Vollmerhausen als Aufsteiger mit zehn Zählern auf Rang 6. „Die Mannschaft verfügt über eine gute körperliche Präsenz und eine sehr hohe Qualität in der Offensive“, umschreibt Fuat Kilic die Stärken des Gegners. „Hinzu kommt die Mentalität, mit der Wuppertal in den letzten Minuten schon einige Punkte gerettet hat.“ In der Tat musste der WSV bereits viermal einem Rückstand hinterherlaufen und kam danach noch zu einem Sieg sowie drei Unentschieden. Das Publikum honoriert die Leistungen. Im Schnitt verfolgten 6.810 Fans die Heimauftritte.

Duelle zwischen Wuppertal und Aachen haben eine lange Tradition, auch wenn die beiden Vereine am Montag erstmals seit der Saison 1998/1999 wieder um Ligapunkte kämpfen. Die Bilanz spricht für die Schwarz-Gelben, die in 22 der bisherigen 44 Meisterschaftsvergleiche als Sieger hervorgingen. Neun Spiele endeten unentschieden und 13 Partien gingen an den WSV. Im Vorverkauf konnte die Alemannia bislang 300 Karten absetzen. Rund 1.000 Anhänger aus der Kaiserstadt werden im Stadion am Zoo erwartet. Die Begegnung des 7. Spieltags steht unter der Leitung des Unparteiischen Fabian Maibaum aus Hagen, der an den Seitenlinien durch Florian Exner und Alexander Ernst unterstützt wird. Wie gewohnt berichtet die Alemannia ab 19.45 Uhr per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) rund um die Begegnung.

Spieldaten

Aufstellung

Wuppertaler SV: Wickl – Leikauf (86. Bayrak), Schmetz, M'Bengue, Heidemann – Grebe (74. Bodenröder), Schwertfeger, Hagemann, Manno, Pagano (61. Topal) – Aydogmus / Trainer: Stefan Vollmerhausen

Alemannia Aachen: Nagel – Ernst, Propheter, Haitz, Winter – Staffeldt, Khalil Mohammad – Rüter (89. Löhden), Dowidat, Fejzullahu (46. Mohr) – Gödde (74. Hammel) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

1:0 Schwertfeger (7.), 1:1 Dowidat (60.), 1:2 Gödde (68.), 2:2 Manno (81.)

Verwarnungen

  Pagano (25.),   Schmetz (27.),   Khalil Mohammad (51.),   Khalil Mohammad (56.),   Ernst (88.)

Ecken

4 / 7

Schiedsrichter:

Fabian Maibaum – Florian Exner, Alexander Ernst

Zuschauer:

6.221 (davon ca. 1.000 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölkt, 20 Grad

Rassiges Duell endet ohne Sieger

Neun Minuten fehlen der Alemannia zum Sieg in Unterzahl

Der 45. Westschlager zwischen dem Wuppertaler SV und Alemannia Aachen endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Vor 6.221 Zuschauern im Stadion Zoo hieß es am Ende 2:2. Nach der gelb-roten Karte gegen Necirwan Khalil Mohammad konnte die Kilic-Elf einen frühen 0:1-Rückstand in Unterzahl zwischenzeitlich drehen, musste aber in der Schlussphase noch den Ausgleich hinnehmen.

Fuat Kilic vertraute der siegreichen  Mannschaft der Vorwoche und nahm am siebten Spieltag erstmals keine Änderungen in der Startelf vor. Die Schwarz-Gelben fanden eigentlich gut in die Partie und gerieten dann nach einer Standardsituation ins Hintertreffen. Manno passte die Kugel bei einer Freistoßvariante in den Strafraum. Hagemann blieb im ersten Versuch noch hängen und Ex-Alemanne Schwertfeger setzte aus 12 Metern zum 1:0 nach (7.). Die frühe Führung spielte den Hausherren in die Karten. Pagano setzte sich am rechten Flügel durch und seine scharfe Hereingabe fand am langen Pfosten zum Glück keinen Vollstrecker (18.). Im Gegenzug wären die Tivoli-Kicker fast zum Ausgleich gekommen. Fejzullahu spielte von rechts ins Zentrum, Dowidat zog aus 14 Metern ab und Gödde hielt den Fuß rein. WSV-Keeper Wickl verhinderte aber mit einer Glanztat den Ausgleich (19.). Noch vor der Pause bekamen die Aachener einen Freistoß aus 17 Metern zugesprochen. Dowidat versuchte es wuchtig, doch die Kugel wurde von einem Abwehrbein knapp neben das Tor abgewehrt  (40.).

Der zweite Durchgang begann mit einer Wuppertaler Chance. Hagemann hielt von der Strafraumgrenze freistehend drauf, doch im letzten Augenblick konnte auch dieser Schussversuch noch abgeblockt werden (48.). Für die Alemannen musste die Aufholjagd wenig später in Unterzahl weitergehen. Der bereits verwarnte Mohammad sah nach einem Foulspiel die Ampelkarte  (56.). Nun war Feuer in der Partie. Zunächst reklamierten die Tivoli-Kicker nach einem Einsatz gegen Gödde vergebens einen Strafstoß (58.). Zwei Minuten später fasste sich Dowidat ein Herz und wuchtete das Leder aus 22 Metern unhaltbar unter die Latte - 1:1 (60.). Schwertfeger scheiterte auf der Gegenseite aus 18 Metern an Nagel (67.) und die Alemannia konterte. Über Rüter und Staffeldt landete die Kugel bei Gödde und der vollendet eiskalt zum 1:2 (68.). Der Treffer reichte auf der Zielgeraden aber nicht zur vollen Punktausbeute, weil Manno einen Freistoß aus 22 Metern ins rechte Eck zirkeln konnte - 2:2 (81.). Fast wäre der starke Aufsteiger aus Wuppertal in der Nachspielzeit noch als Sieger hervorgegangen. Manno flankte diesmal per Freistoß von rechts, Bayrak kam zum Kopfball und Nagel rettete mit einem starken Reflex das verdiente Remis (90+1.).

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