Regionalliga West - Saison 2016/2017 - 21. Spieltag - Mittwoch 15.03.2017  - 19:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel bei Sprockhövel

    Das für den 18.2. angesetzte Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Als Nachholtermin wurde Mittwoch, der 15.3., 19 Uhr festgelegt.

    Das für den 18.2. angesetzte Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Als Nachholtermin wurde Mittwoch, 15.3., 19 Uhr festgelegt. Das Spiel findet im Ischelandstadion in Hagen statt.

    Tickets: Stehplatzkarten sind noch bis Dienstag 18 Uhr im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich, außerdem an den Tageskassen. Tickets kosten 9,50€ (Vollzahler) bzw. 7,50€ (ermäßigt). Bereits für den ersten Termin gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Sitzplätze gibt es ausschließlich an der Tageskasse.

    Anreise:
    Vom Tivoli bis zum Ischelandstadion sind es je nach Route zwischen 140 und 145 Kilometer. Über die A4 oder A44/A46 fährt man auf die A1, die man an der Ausfahrt Hagen-West verlässt. Am Ende der Ausfahrt biegt man rechts auf die Weststraße und fährt am Kreisverkehr wieder rechts auf die Herdecker Straße. Man folgt zunächst dem Straßenverlauf halbrechts in die Becheltestraße und biegt etwa 1km später links in die Fuhrparkstraße. Man fährt geradeaus in die Alexanderstraße, später "Am Sportpark". Das Stadion liegt auf der linken Seite. Fanbusse fahren hinter dem Stadion links in die Fleyer Straße und wieder links in die Humpertstraße.

    Es wird ein Fanbus zum Fahrpreis von 15 € eingesetzt. Abfahrt ist um 15 Uhr zwischen Tivoli und Eissporthalle. Anmeldungen sind unter fanbetreuung@alemannia-aachen.de möglich. Jeder, der sich für den ursprünglichen Termin angemeldet hat, wird gebeten, kurze Rückmeldung zu geben, ob er auch am neuen Termin dabei ist.

    Mit dem Regionalexpress ist Hagen von Aachen aus ohne Umstieg erreichbar. Zwischen Hauptbahnhof und Ischlandstadion liegen etwa 2km Fußweg. Alternativ nimmt man die Buslinie 528 in Richtung Bathey bis zur Haltestelle Westfalenbad. Eintrittskarten gelten nicht als Fahrausweis, günstigste Reisemöglichkeit ist das "Schöner Tag Ticket NRW". Nähere Infos und Fahrpläne gibt es unter www.bahn.de.

    Adresse: Am Sportpark 32, 58097 Hagen (Gästeeingang/Fanbusse: Humpertstraße 20, 58097 Hagen)

    Infos zum Ischelandstadion: Wegen der begrentzen Möglichkeiten im eigenen Baumhofstadion trägt die TSG Sprockhövel dieses Spiel im Hagener Ischelandstadion aus. Das u.a. vom SSV Hagen genutzte städtische Leichtathletik- und Fußballstadion bot nach seiner Eröffnung im Jahr 1960 Platz für 42.000 Zuschauer. Nach Rückbau und Begrünung großer Teile des Ovals reduzierte sich die Kapazität auf etwa 16.500.  Der Gästeblock (Stehplatz) befindet sich am Ende der Gegengeraden und ist über die Humpertstraße erreichbar.

    Infos für Rollstuhlfahrer: Benötigt wird eine ermäßigte Stehplatzkarte (7,50 €). Der Eingang zum Gästebereich ist barrierefrei, mögliche Stellplätze sind im oberen Bereich des Stehplatzblockes oder auf der Laufbahn.

    Fanutensilien: Die üblichen Fanutensilien (Zaun- und Schwenkfahnen, einsehbare Trommeln) sind seitens der TSG Sprockhövel erlaubt. Nicht erlaubt sind Blockfahnen.

Alemannia erstmals bei der TSG Sprockhövel zu Gast

Kilic-Elf geht in Hagen als Favorit ins Spiel

In einem Nachholspiel des 21. Spieltags in der Regionalliga West reist die Alemannia am Mittwochabend zur TSG Sprockhövel. Die Partie findet aus Sicherheitsgründen in Hagen statt. Anstoß im Ischelandstadion ist um 19.00 Uhr.

„Ich hoffe, dass wir aus dem Bonn-Spiel gelernt haben“, entgegnet Fuat Kilic der Frage, ob nach einem Heimsieg nun wieder ein Rückschlag zu befürchten sei. Zumindest von der Tabellenkonstellation her gehen die Schwarz-Gelben beim Schlusslicht als Favorit ins Spiel. Allerdings warnt Aachens Trainer davor, den Gegner zu unterschätzen. Die TSG ging in lediglich drei ihrer bislang zehn Regionalliga-Heimspiele als Verlierer vom Feld. „Sprockhövel verfügt über eine gute Mentalität. Die Mannschaft gibt sich nicht auf und konnte auch gegen Schalke II überraschen.“

Gegen die massive Defensivausrichtung der Gastgeber wird für die Alemannen sicherlich Geduld gefragt sein. Vor einer Fünferabwehrkette agierten zuletzt vier Mittelfeldspieler und ein Stürmer. Die Aachener erwarten ein auf Konter ausgelegtes Spiel. „Wir müssen auf einen Gegner gefasst sein, der viel überspielen wird“, so Kilic. „Wir müssen weiträumiger spielen, mit schnellen Verlagerungen und direktem Spiel in die Spitze“, fordert der Fußballlehrer von seinen Schützlingen. Für „Klein-Klein-Spiel“ dürften die Platzverhältnisse in Hagen ohnehin nicht geschaffen sein.

Personell gibt es im Vergleich zum Heimsieg über Wuppertal nur wenige Änderungen im Aufgebot. Dennis Dowidat (Leistenbruch), Senol Ak (Rücken), Florian Rüter (Muskelzerrung) und Pascal Nagel (Bluterguss) sind weiterhin nicht einsatzfähig. David Pütz trainiert nach einem Infekt zwar wieder mit dem Team, ist aber noch keine Option für den Kader. Während Jerome Propheter nach einer Gelbsperre wieder mitwirken kann, ist diesmal Neco Khalil Mohammad aufgrund der fünften Verwarnung zum Zusehen gezwungen. Gedankenspiele, seine Mannschaft taktisch etwas anders auszurichten, hat Fuat Kilic vor dem Abschlusstraining am Dienstagabend noch nicht abgeschlossen.

Für die TSG Sprockhövel und Alemannia Aachen ist es das zweite Aufeinandertreffen in einem Ligaduell. Das Hinspiel auf dem Tivoli endete torlos. Im Vorverkauf wurden in Aachen rund 100 Karten abgesetzt. Insgesamt rechnet die Alemannia mit der Unterstützung von gut 200 Anhängern. Die Nachholpartie steht unter der Leitung von Schiedsrichter Kevin Domnick aus Duisburg. Er wird an den Seitenlinien von Andre Schwanicke und Marco Leuchtenberg flankiert. Für alle Fans, die nicht vor Ort sein können, berichtet die Alemannia ab 18.30 Uhr per Live-Ticker (www.alemannia-aachen.de/ticker) aus Hagen.

Spieldaten

Aufstellung

TSG Sprockhövel: Benz – Oberdorf, Budde, Meister, Gremme – Demir, Wasilewski (59. Mvondo) – Dombayci, März (88. Cin), Antwi-Adjej – Bukowski (80. Murai) / Trainer: Andrius Balaika

Alemannia Aachen: Depta – Ernst, Propheter, Löhden, Mohr – Pluntke – Staffeldt, Fejzullahu (84. Odagaki), Kühnel (60. L.J. Mickels) – J.L. Mickels, Hammel (60. Gödde) / Trainer: Fuat Kilic

Tore

1:0 Antwi-Adjej (28.), 1:1 Ernst (32.)

Ecken

1 / 8

Schiedsrichter:

Kevin Dominick – Andre Schwanicke, Marco Lechtenberg

Zuschauer:

750 (davon ca. 250 aus Aachen)

Wetter:

leicht bewölt, 14 Grad

Alemannia verpasst „dreckigen Sieg“

Kilic-Elf muss sich mit beim Schlusslicht mit einem 1:1 begnügen

In einem Nachholspiel des 21. Spieltags musste sich die Alemannia mit einer Punkteteilung beim Tabellenletzten TSG Sprockhövel begnügen. Vor 750 Zuschauern im Hagener Ischelandstadion gelang Dominik Ernst der Treffer zum 1:1-Endstand. Die Schwarz-Gelben verbesserten sich dennoch auf Tabellenplatz 4.

Bei der Alemannia gab es zwei Änderungen in der Startformation. Jerome Propheter kehrte nach Gelbsperre ins Team zurück, dafür war Neco Mohammad aufgrund der fünften Verwarnung zum Zusehen gezwungen. Im Angriff erhielt Daniel Hammel den Vorzug gegenüber Philipp Gödde.

Früh wurde deutlich, dass in Hagen keine einfache Aufgabe auf die Tivoli-Kicker wartete. Auf holprigem Untergrund boten die Gastgeber eine Fünferabwehrkette auf und formierten davor eine Viererreihe im Mittelfeld. Erstmals gefährlich wurde es in Minute 14. Kühnel spielte den Ball in den Rücken der Abwehr, Ernst lief ein und kam freistehend zum Abschluss. Das Leder ging knapp links daneben. Da Balljungen im weiten Rund vergeblich gesucht wurden, häuften sich die vielen kleinen Unterbrechungen. Sprockhövel lauerte auf Konter nach langen Bällen und der Plan ging nach 28 Minuten auf. Antwi-Adjej setzte sich vor dem Strafraum gegen zwei Aachener durch und hämmerte die Kugel aus 14 Metern zum überrachenden 1:0 in die Maschen. Die Antwort der Alemannia folgte prompt. Kühnel schippte den Ball hinter die Abwehrkette und Ernst vollendete aus spitzem Winkel zum 1:1 (32.). Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel setzte sich Fejzullahu auf die Grundlinie durch, doch seine scharfe Hereingabe fand keinen Vollstrecker. Zwei Minuten später hatten die rund 250 mitgereisten Fans erneut den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Linksecke von Mohr kam Löhden zum Kopfball, doch Gremme rettete für die Gastgeber auf der Linie (42.).

Der zweite Durchgang begann mit einer Schrecksekunde für die Alemannia. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam März zu einem Seitfallzieher. Depta parierte glänzend, der Nachschuss ging zwar über die Linie, zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (46.). Auf der Gegenseite spielte Kühnel in den Lauf von Fejzullahu, der über den Torhüter lupfte. Die Kugel prallte auf die Latte (48.). Dann tankte sich Lance Mickels mit einem Solo in den Strafraum und drosch aus 15 Metern über das Tor (54.). Kurz darauf brachte Fuat Kilic mit Leroy Mickels und Philipp Gödde zwei frische Kräfte. Doch auch bei einem Schuss von Leroy Mickels bekam Sprockhövel im letzten Moment ein Abwehrbein dazwischen (68.). Die Alemannia rannte weiter an und bekam sieben Minuten vor dem Ende, die große Chance in Führung zu gehen. Ernst war über rechts durch. Seine Hereingabe landete bei Lance Mickels, der für Bruder Leroy auflegte, statt aus fünf Metern selbst abzuschließen. Es war die letzte Chance auf einen Auswärtsdreier.

„Wir haben den Lucky Punch verpasst. Bei den Rahmenbedingungen wären wir gerne mit einem dreckigen Sieg nach Hause gefahren“, fiel das Fazit von Fuat Kilic nach dem Spiel ernüchternd aus.

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