Jan Schlaudraff über sein Länderspieldebüt
Das kurze Fazit am Sonntagnachmittag: „Es hat Spaß gemacht.“ Beinahe hätte der Alemanne gleich einen perfekten Einstand gefeiert. Der Querschläger von Lomaia landete aber im Aus statt vor den Füßen des Stürmers. „Das wäre natürlich ein Traum gewesen“, sagt Jan Schlaudraff, der aber auch ohne eigenen Torerfolg mit dem Debüt zufrieden war. „Nach der Roten Karte für Lukas Podolski war ich der einzige Stürmer. Nach dem 2:0 von Michael Ballack ging es nur noch um die Ergebnissicherung, was uns ja auch gelungen ist“, so der 23-Jährige. „Man merkt eben, dass da eine Menge Qualität auf dem Platz steht.“ Unabhängig davon, ob am Mittwoch in der Slowakei ein weiterer Einsatz folgen sollte, hat sich der Trip zum Team von Jogi Löw für den vierfachen Saisontorschützen damit schon gelohnt. „Es war eine unbezahlbare Erfahrung für mich“ – übrigens fast ohne Nervosität. „Am Dienstag bei der Filmpremiere war es deutlich schlimmer.“
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