NRW-Liga - Saison 2010/2011 - 29. Spieltag - Montag 25.04.2011  - 15:00 Uhr
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Alemannia II hat Platz 3 im Visier

Ostermontag gegen Bergisch Gladbach auf dem alten Tivoli

Der alte Tivoli bittet zum vorletzten Tanz. Am Ostermontag empfängt die zweite Mannschaft der Alemannia um 15.00 Uhr den abstiegsbedrohten Tabellensechszehnten SV Bergisch Gladbach 09.

Beim 5:1-Erfolg im Hinspiel konnten die jungen Alemannen ihren höchsten Saisonsieg landen. „Das Ergebnis entsprach aber nicht dem tatsächlichen Spielverlauf und fiel definitiv zu hoch aus“, erinnert sich Ralf Aussem. Dennoch geht die Favoritenrolle am Montag klar an seine Elf. Während die Schwarz-Gelben ihre letzten vier Spiele vor heimischer Kulisse allesamt gewinnen konnten und aktuell als zweitbestes Rückrundenteam geführt werden, konnte Bergisch Gladbach aus den letzten acht Partien lediglich vier Zähler (ein Sieg, ein Unentschieden) sammeln. „Bergisch Gladbach steht mit dem Rücken zur Wand. Die werden in den letzten Spielen alles versuchen“, warnt Ralf Aussem seine Schützlinge.

Unter der Woche hatte sich seine Elf beim 4:0-Erfolg im Nachholspiel bei der SpVgg Erkenschwick lange Zeit schwer getan, ehe es am Ende doch deutlich wurde. Bei noch fünf ausstehenden Spielen macht der Trainer keinen Hehl daraus, dass er „die Saison gerne als Dritter abschließen möchte“. Verzichten müssen die Tivoli-Kicker weiterhin auf Sebastian Jansen (Knieprobleme) und Kevin Malget (Fußprellung). Thomas Sabacinski hingegen hat seine Fersenprellung auskuriert und könnte wieder im Aufgebot stehen. Die Gewissheit, wie sich der 18er-Kader zusammensetzt, wird Ralf Aussem allerdings erst am Sonntagnachmittag erhalten, wenn nach dem Spiel der Profis das obligatorische Telefonat mit Peter Hyballa stattgefunden hat.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen II: Jorzig - Mostowfi, Frau, Herzig, Korte - Temeltas - Marquet, Lekesiz (71. Wanneck), Lubasa - Engelbrecht (85. Demir), Radu / Trainer: Ralf Aussem

Bergisch Gladbach 09: Forsbach - Jung, Valdivieso, Dreiner, Eumann - Heinrichs, Brüggemann - Wermes (76. Shabani), Maslar, Schilamow (88. Heinen) - Zimmermann (66. Werner) / Trainer: Lars Leese

Tore

0:1 Schilamow (27.), 1:1 Engelbrecht (41.), 2:1 Marquet (66.), 2:2 Schilamow (77.)

Verwarnungen

  Lubasa (36.)

Schiedsrichter:

Nils Neuhaus (Bonn) - Salah Cheko, Mitja Stegemann

Zuschauer:

225 (davon ca. 20 aus Bergisch Gladbach)

Wetter:

sonnig, 23 Grad

Besondere Vorkommnisse:

keine

Alemannia II lässt zwei Zähler liegen

Engelbrecht und Marquet treffen beim 2:2 gegen Bergisch Gladbach

Die zweite Mannschaft der Alemannia kam am Ostermontag nicht über ein 2:2 (1:1) gegen den abstiegsbedrohten SV Bergisch Gladbach 09 hinaus. Unter den Augen des Trainergespanns Peter Hyballa und Eric van der Luer sammelten die Profis Nico Herzig und Sergiu Radu Spielpraxis im Amateurteam.

Vor 225 Zuschauern auf dem alten Tivoli kamen die Schwarz-Gelben nach einer Viertelstunde zu ihrer ersten Torgelegenheit. Einen 16m-Schuss von Gökan Lekesiz konnte Gästekeeper Forsbach aber noch um den kurzen Pfosten lenken. Keine zwei Minuten später rettete der Schlussmann bei einem Kopfball von Radu erneut stark (17.). In der 27. Minute ging der Schuss überraschend nach hinten los. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte konnte Schilamow der Aachener Abwehr enteilen und die Kugel abgeklärt zum 0:1 einschieben. Doch noch vor dem Seitenwechsel kamen die jungen Alemannen zum Ausgleich. Nach Vorarbeit von Radu stocherte Daniel Engelbrecht das Leder mit seinem bereits 19. Saisontor zum 1:1 über die Linie (41.).

Auch im zweiten Spielabschnitt gingen die ersten Möglichkeiten auf das Konto der Aachener. Einen Distanzschuss von Marquet fischte Forsbach noch aus dem linken Torwinkel und bei der anschließenden Ecke konnte Eumann einen Kopfball von Herzig für den bereits geschlagenen Keeper noch von der Torlinie (49.) entschärfen. Die Alemannen blieben am Drücker und gingen nach 66 Minuten verdient in Führung. Bei einem 18m-Freistoß von Lekesiz rettete Forsbach zunächst ein weiteres Mal bravourös, doch im Nachsetzen köpfte Marquet das Leder zum 2:1 über die Linie. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen  nach einer Rechtsecke noch zum Ausgleich. Erneut war es Schilamow, der die zu kurze Abwehr mit einem verdeckten Schuss aus 18 Metern zum 2:2 nutzten konnte (77.). Zwei Minuten später verfehlte Heinrichs mit einem Distanzschuss nur knapp das Aachener Gehäuse. So blieb es am Ende bei einer insgesamt leistungsgerechten Punktteilung, die beide Teams beim Erreichen ihres Saisonziels nicht wesentlich weiter hilft „Wir haben heute ein gutes Oberligaspiel gesehen. Wenn wir am Ende jedoch Dritter werden wollen, war dieser Punkt heute zu wenig“, brachte es Ralf Aussem nach dem Spiel auf den Punkt.

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