2. Bundesliga - Saison 2009/2010 - 11. Spieltag - Sonntag 01.11.2009  - 13:30 Uhr
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Auch Nemeth und Kratz fallen aus

Die Mannschaft befindet sich in einer schwierigen Situation, die personelle Lage ist angespannt, der Gegner hat einen richtigen Lauf: „Es hat sicher schon günstigere Ausgangssituationen vor einem schweren Auswärtsspiel gegeben“, muss Michael Krüger eingestehen. Aber der Coach macht dennoch nicht den Eindruck, als führe die Alemannia chancenlos zum FC Augsburg. „Gerade in solchen Situationen hat es im Fußball schon die kuriosesten Ergebnisse gegeben.“

Markus Daun, Florian Müller, Szilárd Nemeth, Andreas Korte, Waldemar Schattner, Andreas Lasnik, Thomas Unger, Thomas Stehle, Reiner Plaßhenrich und Kevin Kratz - das ist die Ausfall-Liste für die Partie in der Impuls Arena am Sonntag (13.30 Uhr). „Keine Angst, wir bekommen den Kader schon zusammen“, stellte Krüger am Freitag süffisant fest. Er wird aus jenen 18 Profis bestehen, die einsatzbereit sind. Tibor Heber und Alper Uludag aus der Zweiten Mannschaft haben laut Krüger ihre Sache im Training sehr gut gemacht und sollen weiter bei den Profis trainieren. „Aber es wäre fatal die Verantwortung in einem solchen Spiel auf ihre Schultern zu legen“, sagt der Trainer, der jetzt die Chance für die Spieler gekommen sieht, die bisher nicht richtig zum Zuge gekommen sind. „Eine größere Chance kann es nicht geben. Die Jungs, die hintendran stehen, sind in der Regel unzufrieden und überschätzen sich vielleicht ab und zu. Jetzt können den Worten Taten folgen“, stellt der 55-Jährige klar.

Zwei Änderungen wird es in der Startelf durch die Ausfälle von Müller und Kratz mit Sicherheit geben. Bei Kratz ist das Risiko, ihn trotz seiner schmerzhaften Schulterprellung mitzunehmen, zu groß. „Er hat ganz einfach Schmerzen. Wir werden seine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen“, erklärt Krüger. Bleibt die Frage, wie die veränderte Mittelfeld-Formation aussehen wird und welches System der Coach verordnet. Am Freitag wurde die Intensität im Training jedenfalls deutlich reduziert. „Die Belastung am Mittwoch und Donnerstag war schon heftig“, gibt Krüger zu, der nach dem 1:4 gegen Cottbus zwei Video-Sitzungen verordnete und bei den Übungseinheiten immer wieder lautstark einschritt. „Das Ergebnis hat die Mannschaft ein bisschen durchgeschüttelt“, konstatierte er, stellte aber auch eine positive Entwicklung unter der Woche fest. „Es hat auch gegen Union nicht am mangelnden Willen oder der Einsatzbereitschaft gelegen. Wir machen im Moment einfach zu viele krasse individuelle Fehler.“

Weiter arbeiten, weiter an sich glauben - das ist derzeit das Rezept gegen den Negativ-Trend, der nun ausgerechnet in Augsburg überwunden werden soll. „Der FCA ist für mich ein heißer Anwärter auf einen Aufstiegsplatz“, ordnet Krüger den Gegner ein. Das Video des 5:0-Pokalerfolges zeigte einen bärenstark aufspielenden Gastgeber, wenn auch gegen schwache Duisburger. „Der Kader ist auch in der Breite überragend besetzt, da ist schon ein Unterschied zu uns erkennbar. Aber sie haben in ihrem neuen Stadion auch erst ein Ligaspiel gewonnen und tun sich da noch ein bisschen schwer“, zeigt Krüger Ansatzpunkte auf.

Der Ticketvorverkauf für das Spiel der Alemannia beim FC Augsburg ist in Aachen bereits abgeschlossen. Rund 100 Fans begleiten die Schwarz-Gelben bei ihrem Auswärtsspiel. Karten für den Sonderbus, der am Spieltag um 5 Uhr losfährt, sind noch bis Samstag, 31. Oktober, im Alemannia-Shop im Tivoli und am Sonntag am Bus zum Preis von 45 Euro erhältlich.

Die Partie wird geleitet von Christian Fischer. Ihm assistieren Raphael Seiwert und Cetin Sevinc. Vierter Offizieller ist Wolfgang Walz.

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