Regionalliga West - Saison 2016/2017 - 10. Spieltag - Sonntag 25.09.2016  - 14:00 Uhr
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  • Infos zum Spiel gegen Essen

    Am Sonntag, 25.9. um 14 Uhr trifft die Alemannia auf Rot-Weiss Essen. Hinweise zu Tickets und Anreise gibt es hier.

    Am Sonntag, 25.9. um 14 Uhr trifft die Alemannia auf Rot-Weiss Essen. Hinweise zu Tickets und Anreise gibt es hier.

    Tickets: Karten sind im Fanshop am Tivoli sowie bis Sonntag 9 Uhr im Internet unter www.alemannia-tickets.de erhältlich. Eine Übersicht weiterer Vorverkaufsstellen findet sich hier.

    Verfügbare Blöcke: Geöffnet sind die Blöcke O4 bis O6 auf der Osttribüne, der gesamte Bitburger Wall (S1 bis S6) sowie die Blöcke W1 und W2 auf der Sparkassen Tribüne. Für Gästefans sind die Blöcke N1 und N2 geöffnet. 

    Kartenverkauf am Spieltag: Am Spieltag sind Tickets für Alemannia-Fans von 10 bis ca. 12:15 Uhr zum Vorverkaufspreis im Fanshop und danach an den Kassen im Nordosten, Südosten und Südwesten des Stadions erhältlich. Karten für Rollstuhlfahrer und für den Ehrenamtspass können an den Clearing-Stellen im Südosten gekauft werden. Im Südosten ist noch bis zur Halbzeitpause eine Spätkasse geöffnet. Die Schiedsrichterkasse befindet sich im Nordwesten und ist von ca. 13 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet, es werden dort Karten für den Block S6 ausgegeben. Business-Karten sind am Business-Eingang an der Sparkassen-Tribüne erhältlich. Dauerkarten können ausschließlich bis 12:15 Uhr im Fanshop erworben werden.

    Hinterlegungen: Hinterlegte Tages- und Dauerkarten können wahlweise bis Samstag im Fanshop oder am Spieltag ab ca. 12:15 Uhr bis kurz vor Anpfiff am Info-Point an der Südwestecke des Stadions (zwischen Stehplatz und Parkhaus) abgeholt werden. Während der ersten Halbzeit sind evtl. übrig gebliebene Karten an der Spätkasse im Südosten hinterlegt.

    Gästefans: Der Vorverkauf in Essen ist abgeschlossen. Karten für die Gästebereiche N1 (Stehplatz) und N2 (Sitzplatz) sind noch an der Tageskasse erhältlich. Es sind noch etwa 400 Stehplätze sowie mehr als genug Sitzplätze erhältlich. Eingang und Parkplatz befinden sich im Nordwesten des Stadions in Richtung Reitstadion, die Zufahrt erfolgt über den Soerser Weg in die Straße "Am Sportpark Soers".

    Anreise / Parken: Informationen zu PKW-Parkplätzen finden Sie auf den Seiten der APAG: http://www.apag.de/aktuelles/parken-bei-den-alemannia-heimspielen Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG ab Hauptbahnhof, Bushof, Baesweiler und Würselen Sonderbusse ein. Die Alemannia weist darauf hin, dass Eintrittskarten in dieser Saison nicht als Fahrkarte gelten.

    Stadionöffnung: Das Stadion öffnet um 12:30 Uhr, der Business-Bereich um 12 Uhr. Der Fanshop öffnet um 10 Uhr; nach Stadionöffnung ist der Shop nur noch von innen mit gültiger Karte erreichbar. Wir bitten um Verständnis, dass der Klömpchensklub geschlossen bleibt.

„Motiviert bis in die Haarspitzen“

Alemannia empfängt Rot-Weiss Essen

Am Sonntag, 25. September, steigt die 79. Auflage des Westschlagers zwischen Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen. Die beiden Traditionsvereine begegnen sich punktgleich als Tabellennachbarn. Anstoß auf dem Tivoli ist um 14.00 Uhr.

Das Duell der DFB-Pokalfinalisten von 1953 ist seit jeher ein besonderes. „Wir wissen, was das Spiel für die Fans bedeutet. Nicht ohne Grund war das Spiel vor anderthalb Jahren ausverkauft. Die Bedeutung des Spiels ist sehr groß, deswegen wollen wir einen vernünftigen Auftritt hinlegen“, umschreibt Fuat Kilic die Besonderheit der Partie. Auch Eigengewächs Tobias Mohr, seit 2006 am Tivoli, freut sich auf den Klassiker. „Es herrscht immer eine besondere Stimmung bei diesem Westschlager. Für uns ist das Spiel ein Highlight. Alle sind motiviert bis in die Haarspitzen. Wir werden alles reinpfeffern“, verspricht der Linksfuß. Einer zusätzlichen Motivation durch den Trainer bedarf es nicht. „Ich bin einer, der immer versucht, noch ein Paar Prozent herauszuholen. Die Jungs wissen, welche Bedeutung dieses Spiel hat. Sie werden hochmotiviert sein“, sagt Kilic.

Mit zwei Siegen in Folge reist Rot-Weiss Essen mit breiter Brust an den Tivoli. Die Rot-Weissen sind auswärts in dieser Spielzeit noch ungeschlagen und ohne Gegentor. „Essen ist ein spielstarker Gegner, der vor der Saison ganz klar den Aufstieg als Ziel vorgegeben hat. Der Verein hat sehr gut nachgerüstet. Wir müssen gucken, dass wir den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Neben der individuellen Qualität wirkt Essen auch als Mannschaft sehr geschlossen. Die letzten Auftritte zeigen, dass RWE einen positiven Trend hat. Für uns gilt es, diesen Trend zu stoppen“, so Kilic. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte die mannschaftliche Geschlossenheit bei den Schwarz-Gelben sein. „Wir sind stark, wenn wir als homogene Einheit funktionieren und jeder für den anderen unermüdlichen Einsatzwillen zeigt.“ Verzichten müssen die Tivoli-Kicker dabei auf Joy-Lance Mickels, den erneut muskuläre Probleme plagen, sowie auf den angeschlagenen Daniel Hammel.

Die Bilanz der bisherigen Aufeinandertreffen spricht für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. RWE gewann 36 Duelle, 27-mal ging die Alemannia als Sieger vom Platz. 15 Spiele endeten unentschieden. Bis Freitagmittag wurden rund 5.500 Karten abgesetzt. Auf dem Tivoli werden am Sonntag etwa 8.500 Zuschauer erwartet. Die Alemannia empfiehlt allen Fans, den Vorverkauf zu nutzen. Tickets sind noch bis Samstag im Alemannia-Shop am Tivoli, über die Hotline 01805 / 018011 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 ct/min), im Internet unter www.alemannia-tickets.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Geleitet wird die Partie von Bundesliga-Schiedsrichter Sascha Stegemann aus Niederkassel. An den Seitenlinien assistieren ihm Christian Fischer und Frederick Assmuth.

Spieldaten

Aufstellung

Alemannia Aachen: Nagel – Winter, Propheter, Löhden, Haitz – Staffeldt, Khalil Mohammad (56. Pütz) – Ernst (84. Suzuki), Dowidat, Mohr (73. Gödde) – Rüter / Trainer: Fuat Kilic

Rot-Weiss Essen: Heimann – Malura, Zeiger, Weber, Huckle (76. Ngankam) – Jesic (59. Bednarski), Brauer, Rabihic (65. Baier), Cokkosan – Löning, Platzek / Trainer: Sven Demandt

Tore

1:0 Ernst (43.)

Verwarnungen

  Jesic (48.),   Khalil Mohammad (54.),   Weber (56.),   Baier (87.)

Ecken

2 / 6

Schiedsrichter:

Sascha Stegemann – Christian Fischer, Frederick Assmuth

Zuschauer:

8.800 (davon ca. 1.350 aus Essen)

Wetter:

leicht bewölkt, 24 Grad

Aachen siegt im Westschlager

Treffer von Dominik Ernst sichert den knappen Erfolg

Die Alemannia hat den 79. Westschlager für sich entschieden. Gegen Tabellennachbar Rot-Weiss Essen erzielte Dominik Ernst kurz vor dem Seitenwechsel vor 8.800 Zuschauern das Tor des Tages auf dem Tivoli.

Bei der Alemannia gab es im Vergleich zur Vorwoche einige personelle und taktische Veränderungen. Jannik Löhden rückte neben Jerome Propheter in die Innenverteidigung, Tobias Haitz verteidigte links und Nils Winter besetzte die rechte Abwehrseite. Neben den zentralen Mittelfeldspielern Timo Staffeldt und Neco Khalil Mohammad besetzten Dominik Ernst und Tobias Mohr die Offensivflügel und Dennis Dowidat lauerte hinter Angreifer Florian Rüter.

Die Kilic-Elf fand gut in die Partie und setzte Essen früh unter Druck. Nach einer Balleroberung zog Staffeldt aus 20 Metern ab, verfehlte das Ziel aber um einen Meter (13.). RWE tauchte nach 20 Minuten erstmals gefährlich vor dem Aachener Gehäuse auf. Platzek schloss die Kontersituation aber vom linken Strafraumeck deutlich am langen Pfosten vorbei ab (20.). Die Gäste wirkten im Defensivverbund verunsichert. Rüter erlief eine zu kurze Kopfballrückgabe von Zeiger, wurde dann aber zu weit vom Tor abgedrängt, nachdem er den Torhüter schon umkurvt hatte (30.). Kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Alemannen verdient in Führung. Mohammad spielte Rüter im Strafraum an, dessen Schuss aus 14 Metern RWE-Keeper Heimann nicht festhalten konnte. Ernst war zur Stelle und staubte zur 1:0-Pausenführung ab (43.). „Der Halbzeitstand geht in Ordnung, weil Aachen bissiger war“, musste Gästetrainer Sven Demandt hinterher eingestehen.

 

Der zweite Durchgang begann mit einer Kopfballchance für RWE. Zeiger köpfte die Rechtsecke von Rabihic aber einen Meter drüber. Auf der Gegenseite profitierte Ernst von einem Missverständnis zwischen Linksverteidiger Huckle und Heimann. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging aber knapp drüber (58.). Das Spiel ging in die entscheidende Phase. Die Alemannia stand kompakt, konnte den entscheidenden Konter aber nicht setzen. Nach 77 Minuten hatten die Schwarz-Gelben Glück, als der eingewechselte Bednarski aus 20 Metern volley an die Querlatte traf. Die Dramatik spitze sich zu. Bundesliga-Referee Stegemann packte vier Minuten Nachspielzeit oben drauf, die es nochmal in sich hatten. Nach einer Kopfballstafette musste Winter zunächst kurz vor der Linie klären, dann hämmerte Bednarski das Leder in buchstäblicher letzter Sekunde auf das linke Lattenkreuz. Es bleib beim knappen 1:0-Erfolg für die Tivoli-Kicker.

„Wir hatten einiges verändert, auch was die taktische Ausrichtung angeht und haben den Gegner früh attackiert. Das Tor fällt zu einem idealen Zeitpunkt. In der zweiten Halbzeit haben wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Essen musste den Druck erhöhen und mehr Risiko gehen. Leider haben wir die Kontersituationen nicht sauber zu Ende gespielt. Der Sieg ist verdient, weil wir 60 Minuten lang die dominantere Mannschaft waren“, kommentierte Fuat Kilic den zweiten Heimerfolg seiner Elf.

 

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