Testspiele - Saison 2007/2008 - 2. Spieltag - Sonntag 08.07.2007  - 16:00 Uhr
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Spieldaten

Aufstellung

FC Wegberg-Beeck: Lescher (46. Henßen)- Reichartz, Walbaum (46. Laadim), Cataldegirmen (46. Vrieze), Reinert (46. Schär), Enache (46. Regn), Bischoff (46. Vogels), Schmitt (46. Bolonga Labanga), Beyel (46. Meven), Berkigt (46. Hansen), Kuffner (46. Zöller) / Trainer: Markus Lehnen

Alemannia Aachen: Ebbers, Fiel (46. Krontiris), Ibišević (46. Nemeth), Klitzpera (46. Casper), Lagerblom, Lehmann, Leiwakabessy, Milchraum (46. Weigelt), Stehle (59. Polenz), Stuckmann, Vukovic (46. Klingbeil) / Trainer: Guido Buchwald

Tore

0:1 Ibišević (45.)

Verwarnungen

  Lagerblom (68.)

Zuschauer:

1.800

Wetter:

sonnig, 22 Grad

Knappes 1:0 in Wegberg

Alemannen wirken beim Verbandsligisten müde

Es war ein langer Sonntag für die Alemannia-Profis. Am Vormittag stand der offizielle Foto-Termin auf dem Programm, nachmittags ging es zum Testspiel zum FC Wegberg-Beeck. Beim Verbandsligisten kam die Alemannia vor 1800 Zuschauern zu einem äußerst knappen 1:0-Testspielerfolg.

Coach Guido Buchwald musste neben den bekannten Ausfällen Nico Herzig, Stephan Straub und Reiner Plaßhenrich auch auf Laurentiu Reghecampf verzichten. Der Rumäne klagte nach dem Training am Samstag über Oberschenkel-Probleme. Dafür durfte Gastspieler René Klingbeil vom Hamburger SV sein Können nach der Pause unter Beweis stellen. Thorsten Stuckmann und Pekka Lagerblom, am Mittwoch noch wegen eines Magen-Darm-Virus geschont, feierten ihr Debüt im Alemannia-Trikot. Auf der Tribüne beobachtete der tschechische Neuzugang Lubos Pecka - noch in zivil - seine neuen Kollegen. Vor Stuckmann verteidigten Jeffrey Leiwakabessy, Hrvoje Vukovic, Alex Klitzpera und Thomas Stehle. Das Mittelfeld bildeten Pekka Lagerblom, Matze Lehmann, Patrick Milchraum und Cristian Fiel, davor stürmten Marius Ebbers und Vedad Ibisevic.

Erstmals torgefährlich wurden die Schwarz-Gelben in der 11. Spielminute, als Vedad Ibisevic nur die Latte traf. Drei Minuten später verzog Sturmpartner Marius Ebbers per Seitfallzieher. Cristian Fiel hatte einen Freistoß butterweich in den Strafraum gespielt. Wiederum Ebbers setzte einen Kopfball über das Tor, diesmal kam die Flanke von Patrick Milchraum (26.). 60 Sekunden später nahm FC-Keeper Lescher dem völlig freien Ebbers den Ball vom Fuß. Mitte der ersten Hälfte wurden auch die Gastgeber frecher, ohne sich wirklich zwingende Chancen zu erarbeiten. Der Verbandsligist machte den Gästen dafür das Leben mit konsequenter Abwehrarbeit richtig schwer. Den Alemannen merkte man die Müdigkeit deutlich an. Ibisevic setzte das Leder in der 33. Minute mit der Hacke an den Außenpfosten. Der Bosnier sorgte in der 45. Minute für die späte Aachener Pausenführung. Nach Direktspiel über Milchraum und Fiel zog er aus 11 Metern direkt ab und traf ins lange Eck.

Zur Pause brachte Buchwald fünf frische Spieler. Mirko Casper, Benjamin Weigelt, Emu Krontiris, Szilárd Nemeth und René Klingbeil kamen. Casper und Klingbeil verteidigten innen, Krontiris und Weigelt gingen ins Mittelfeld und Nemeth in die Spitze. Nach einer knappen Stunde kam auch Jerome Polenz für Thomas Stehle. In Halbzeit 2 kam die Alemannia erst in der 73. Minute zu einer nennenswerten Szene. Nemeth bediente Krontiris, dessen Schuss eine sichere Beute von Henßen wurde. Nemeth selbst hätte erhöhen können, köpfte nach Weigelt-Flanke aber neben das Tor. Auch Jerome Polenz, der nach seiner Einwechslung eine engagierte Vorstellung ablieferte, verfehlte mit einem Links-Schuss knapp das Ziel. Weil Leiwakabessy sich kurz vor Schluss verletzte und kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand, beendete Alemannia die Partie in Unterzahl.

„Wir haben ganz gut angefangen, aber in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt. Nach dem Wechsel war ich dann nicht zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Da war zu wenig Laufbereitschaft erkennbar“, sagte Guido Buchwald, der seinen Spielern zugute hielt, dass die Müdigkeit der harten Trainingseinheiten momentan voll durchbricht. „Das ist normal. Es wäre schlecht, wenn sie jetzt nicht müde wären.“

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